Geometrie & Natur
Hexagone und Flächenteilung
Quadrate und regelmäßige Hexagone können eine Ebene lückenlos bedecken. Bei Nachbarschaft, Abstand und Randlänge verhalten sie sich jedoch unterschiedlich.
Flächen ohne Lücken teilen
Im Quadratraster berühren vier Zellen die Mitte über eine Kante. Vier weitere liegen diagonal und ihre Mittelpunkte sind weiter entfernt. Im Hexagonraster hat jede Zelle sechs direkte Nachbarn; alle sechs Nachbarzentren liegen im gleichen Abstand.
Schaum
Einzelne Blasen sind annähernd rund. In dichtem Schaum teilen sich viele Blasen jedoch den verfügbaren Raum. Die gemeinsamen Grenzen werden dabei zunehmend polygonal; in dicht gepackten Bereichen ist die Zellstruktur deutlich zu erkennen.

Bienenwaben
Bienenwaben zeigen eine besonders regelmäßige Form dieser Flächenteilung. Die Zellen werden beim Bau nicht als perfekte geometrische Sechsecke angelegt; während Aufbau und Formung des Wachses entsteht das bekannte Wabenmuster.
Das Ergebnis ist geometrisch günstig: Die Zellen schließen lückenlos aneinander an und verbinden viel nutzbare Fläche mit vergleichsweise wenig Wandmaterial.
Hexagone bei MapPlanet
MapPlanet verwendet ein hexagonales Raster. Jede Zelle hat sechs direkte Nachbarn im gleichen Abstand, das Raster deckt die Karte lückenlos ab und kennt keine besondere Klasse diagonaler Nachbarn.
Die Idee für das Hexraster kam bei MapPlanet bereits 1998 aus Die Siedler von Catan. Für die Karte erwies sich die gleiche Grundform auch geometrisch als passend.